Radio Kleefeld

Wie alles begann

Radio Kleefeld

Der Beginn einer großen Leidenschaft

Was tut ein junger Bursche in den 1980er Jahren, wenn er "Radio" machen will, aber gerade keinen Sender zur Verfügung hat? Angetrieben von Moderatoren-Legenden wie Günter Fink, Carlo von Tiedemann und Uwe Bahn produziert er seine ersten Sendungen auf Cassette. Und spielt diese "Werke" dann seinen Hörern, sprich seinen Kumpel vor.

Radio aus dem Home-Studio

Die Hörer waren von den ersten Produktionen tatsächlich begeistert. Ergo wurden weitere Sendungen produziert und die Freunde gleich mit ins Studio eingeladen (damit auch mal andere Stimmen zu hören sind). Wir hatten so manchen Nachmittag viel Spaß im Studio von "Radio Kleefeld".

Wow - die erste Bandmaschine

Technisch professionell wurde die Sendungen von Radio Kleefeld mit Erwerb der ersten Tonbandmaschine. Holla, was für Übergänge zwischen Moderation und Musik konnte man herstellen, wenn man mit den richtigen Werkzeugen arbeitete. Die Bandteller an der richtigen Stelle positionieren, mit geeignetem Fettstift die spätere Schnittstelle markieren, das Tonband in die Bandschere legen und...Schnitt! Danach nur die beiden passenden Bandenden zusammen kleben und fertig ist der perfekte Tonschnitt im 45 Grad Winkel.

Heute digital

Heute ist (fast) alles digitalisiert, es gibt Audiosoftware zum Schneiden, Motorfader, die auf Knopfdruck in die richtige Position fahren, Speicherkarten und Limiter für alle möglichen Tonsignale. Auch ich nutze heute digitale Technik für meine musikalischen Events, z.B. möchte ich mein Radioautomationsprogramm mAirlist nicht mehr missen.

Allerdings: Diese wunderbaren Erleichterungen nützen alles nix, wenn das Programm Müll ist. :-)

Gute Nacht! Vergessen Sie bitte nicht die Antenne zu erden!

Abmoderation der ersten Rundfunksendung in Deutschland (1923)