Radio MHH e.V.

Der erste Kontakt

Radio MHH e.V.

Live mit Rotlicht

Meine ersten Radio- und Moderationserfahrungen habe ich bei Radio MHH e.V. gemacht, dem Krankenhausradio der Medizinischen Hochschule Hannover. Das war im Jahr 1982 - ich war gerade 18 Jahre jung. Mein damaliger Kumpel Hans, seinerzeit Musiker und Roadie der "High Life Skiffle Group", gab mir den wertvollen Tipp:

Wenn du Radio machen willst, dann geh' da mal hin...

Großes Staunen

Der erste Besuch im Studio lief anders als erwartet. Große Augen, offener Mund und doch habe ich, als das Rotlicht anging, nicht einen Ton heraus bekommen. Ich war schlichtweg „erschlagen“ von den ersten Eindrücken. Der große Technikraum mit den 3 Bandmaschinen und dem riesigen Mischpult, Regale mit "ich weiß nicht wie viel" Tonbändern darin und ein Schreibtisch-Arbeitsplatz mit Telefon. Hier wurden Hörerwünsche entgegen genommen.

Professionelles Radio

Das "sprachlose Staunen" legte sich allerdings schnell, die "Rampensau" kam durch. Und ich hatte Glück, denn auch wenn Radio MHH "nur" ein Verein war, die Sendungen wurden unter professionellen Bedingungen gefahren und "amtliches" Equipment war auch vorhanden. Die Studiogeräte waren zwar schon etwas älter, aber für die Ewigkeit gebaut. Große Bandmaschinen von Telefunken (Spende vom NDR), ein Riesen-Mischpult von der Firma Polygram und Studio Mikrofone von Neumann.

Gute Ausbildung

Unter unseren damaligen Vereinsmitgliedern waren auch viele Kollegen aus dem Broadcast-Bereich. Der eine Produktionsleiter bei radio ffn, ein anderer Kameramann beim ZDF. Soll heißen, Radio MHH war zwar ein Hobby, aber ich wurde dort schon mal gut ausgebildet und bekam Lust auf mehr! Bis ich aber "ON AIR" auf UKW war, dauerte es doch noch eine Weile - ich konzentrierte mich erst mal auf den auch anspruchsvollen Job des Stadionsprechers.